Balh und die Landschaften am oberen Oxus

Sylloge Numorum Aarabicorum Tübingen XIVc Hurasan III

Im 9. und 10. Jahrhundert stellte der Bergbau im Hindukusch neben den benachbarten Revieren in Usbekistan das Weltzentrum der Edelmetallproduktion dar. Das vor Ort oder in der regionalen Hauptstadt Balh vermünzte Silber versorgte den ganzen Nahen Osten. In der Tübinger Sammlung bilden die Münzen aus der Region um den Oberlauf des Oxus und dem von hier aus erschlossenen Teil des Hindukusch einen Schwerpunkt. Besonders eindrucksvoll sind die "Makrodirhams" aus der 2. Hälfte des 10. Jahrhunderts, eine nur in dieser Montanregion zirkulierende Währung besonders großer Silbermünzen.


  • Autor*in: Florian Schwarz
  • ISBN: 978 3 8030 1105 3
  • Format: 29 x 38 cm. Paperback
  • Auflage: 1. Auflage, Originalausgabe

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  • Im vorliegenden Band der Sylloge-Reihe (ISSN 0945-4020) ordnet Florian Schwarz einen in der Forschung kontrovers gedeuteten Münzbestand auf der Basis nachweisbarer Stempelverbindungen neu. Neben der frühen Bergbauproduktion werden die bis zur Mongolenkatastrophe um 1220 vor allem in geringhaltigem Gold kontinuierlich weitergeprägten Münzen gezeigt. Die Zerstörungen der Mongolen führten innerhalb weniger Jahre zu einem massiven Rückgang der Geldwirtschaft, was sich im Sammlungsbestand niederschlägt. Weitgehend neu für die Forschung sind die Balher Münzen, die von der Mitte des 15. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts die Entwicklung eines wiedererstandenen politischen Zentrums nachvollziehen lassen. Der geographische Rahmen orientiert sich nicht an den heutigen Staatsgrenzen, sondern verweist auf die historische, kulturelle und wirtschaftliche Einheit der Region. Mit insgesamt 1526 Stücken eröffnet der Katalog ein bisher nur umrisshaft erkennbares Stück Geldgeschichte.

  • Abbildungen 79 Münztafeln
    Auflage 1. Auflage, Originalausgabe
    Autor*in Florian Schwarz
    Erscheinungsdatum 2002
    Format 29 x 38 cm. Paperback
    Herausgeber*in Forschungsstelle für Islamische Numismatik – Abteilung für Orient- und Islamwissenschaft (AOI) der Universität Tübingen
    ISBN 978 3 8030 1105 3
    Seitenanzahl 182
    Sprachen deutsch

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