Die Zweihundert Bücher zur Architektur.

De Re Aedificatoria. Eine Poietik

Die in diesem Buch gesammelten Texte verstehen sich als Beitrag zu einer Disziplin, die gemeinhin mit „Architekturtheorie“ bezeichnet wird, was zunächst nichts anderes meint, als konzentriertes „Nachdenken über Architektur“, also Reflektion über das, was früher „Baukunst“ hieß und ihr Wesen betraf. Im vorliegenden Fall handelt es sich um ein Buch über Architektur ohne „Bilder“. Es liefert einzig zweihundert formstrenge „Denkbilder“, komprimierte Gedanken resp. Denk–Figuren zur Architektur, und fünfundzwanzig poetisch offene „Raumbilder“, gruppiert als Konstellation um einen unsichtbaren Kern herum: den des Metiers.


  • Autor: Martin Kieren
  • ISBN: 978 3 8030 2216 5
  • Format: 21 × 13,5 cm. Hardcover mit amerikanisch gefaltetem Schutzumschlag
  • Auflage: 1. Auflage, Originalausgabe

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  • Die in diesem Buch gesammelten Texte verstehen sich als Beitrag zu einer Disziplin, die gemeinhin mit „Architekturtheorie“ bezeichnet wird, was zunächst nichts anderes meint, als konzentriertes „Nachdenken über Architektur“, also Reflektion über das, was früher „Baukunst“ hieß und ihr Wesen betraf. Im vorliegenden Fall handelt es sich um ein Buch über Architektur ohne „Bilder“. Es liefert einzig zweihundert formstrenge „Denkbilder“, komprimierte Gedanken resp. Denk–Figuren zur Architektur, und fünfundzwanzig poetisch offene „Raumbilder“, gruppiert als Konstellation um einen unsichtbaren Kern herum: den des Metiers.
    Der Autor unternimmt den Versuch — gesintert aus 20 Jahren Erfahrungen in der Architekturlehre auf den Gebieten Geschichte, Theorie und Kritik —, den Diskurs über eine „Theorie der Architektur“ zu befreien vom Ballast eines grenzenlos angeschwollenen Anmerkungsapparates, der sich zunehmend von seinem Wesenskern, dem Nukleus dieses Metiers, entfernt. Die hier nur angedeutete und mit Abstand in Rufweite angelegte „Theorie“ führt dieses Nachdenken über das Metier in Form einer poetologischen Grundierung und einer poietischen Annäherung — daher die Gattungsbezeichnung Poietik —auf das Terrain der „Kunstliteratur“ zurück, zu der die klassischen Texte zu Theorien der Architektur einst zählten —vor der Etablierung einer „Wissenschaftsliteratur“, die jeweils von einem Theorem und einem ihm folgenden System ausgeht. Hier gibt es keinen ersten Text, keine Aussage oder Hypothese und auch keine logische Reihenfolge einer Argumentationskette; alle Texte resp. Text–Figuren sind hingegen gleichwertig in einem „losen Verband“ angeordnet; sie lassen sich somit als gleich große Bausteine zu einer möglichen, aber nicht expliziten, Theorie lesen, mithin als Teile eines Baukastens, dessen Logik jeder Leser sich bedienen kann wie ein Kind sich der Teile seines Anker–Stein–Bau–Kastens bedient. Dabei ist die Form, nicht nur die der Architektur, des Gesagten entscheidend — sie wird bedingt durch seinen Inhalt.

  • Autor Martin Kieren
    ISBN 978 3 8030 2216 5
    Format 21 × 13,5 cm. Hardcover mit amerikanisch gefaltetem Schutzumschlag
    Seitenanzahl 260 Seiten mit einmontiertem Frontispiz und zwei farbigen Lesebändchen
    Auflage 1. Auflage, Originalausgabe
    Erscheinungsdatum Juni 2021
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